Polarural: Trekking auf der Suche nach dem Moschusochsen

Foto Polarural: Trekking auf der Suche nach dem Moschusochsen
Termine
17-29 Aug 2026
Dauer
13 Tage
Schwierigkeitsgrad
4/5
Fortgeschrittener Schwierigkeitsgrad

Längere Route mit gehobenen Anforderungen.

  • Rucksackgewicht bis zu 25 kg.
  • Tagesetappe bis zu 20 km.

Tour für 8–14 Tage.

Querfeldein durch die wilde Tundra ohne feste Pfade. Höhere Tagesdistanzen und ein zügigeres Gehtempo als beim mittleren Niveau. Die Route kann anspruchsvolle Pässe, Furten, Geröllfelder oder dichtes Buschwerk beinhalten. Erfordert Ausdauer, mentale Belastbarkeit sowie eine gezielte körperliche Vorbereitung 4–6 Monate vor Tourbeginn.

Für wen: Für Outdoor-Reisende mit Erfahrung in einwöchigen autonomen Touren, die weiter vordringen und mehr erleben wollen.

Distanz
128 km
Gruppe
14 Person

Über die Tour

Autorentour

Polarural — auf der Suche nach dem Moschusochsen.

Eine autonome Rucksack- und Zelttour durch einen aufgrund seiner Abgeschiedenheit selten besuchten, aber außergewöhnlich malerischen Teil des Polarurals. Ein Land des Permafrosts, in dem wir zu Fuß die Grenze der Kontinente — Europa und Asien — überqueren.

Wir brechen in den nördlichsten Teil des Urals auf — in den Polarural, wo der majestätische Gebirgszug beginnt, der das Land wie eine steinerne Mauer von Norden nach Süden teilt. Schluchtflüsse, tiefe Täler und von Gletschern geformte Kare. Die Dimensionen sind atemberaubend — die Berge erreichen Höhen von bis zu 1.300 Metern und sind wie mit einem weichen Teppich aus Moosen und Flechten bedeckt. Unter diesen rauen Bedingungen überleben widerstandsfähige Tiere: Moschusochsen, Rentiere und Braunbären. 

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Für wen diese Tour geeignet ist

Distanz, Dauer und Autonomie eignen sich für Reisende mit Erfahrung in einwöchigen autonomen Wanderungen und einer guten körperlichen Verfassung. Sorgfältig ausgewählte Ausrüstung ist unerlässlich für den Komfort unter arktischen Bedingungen bei gleichzeitig geringem Basisgewicht des Rucksacks.

Indigene Völker

Der Polarural ist die Heimat der weltweit größten Rentierpopulation! Die indigene Bevölkerung der Nenzen führt bis heute eine traditionelle nomadische Lebensweise. Im Frühjahr führt ihr Weg über die Berge an die Küste der Karasee — hier kreuzen sich unsere Pfade. Eine Gelegenheit, die Kultur der Völker des Nordens hautnah zu erleben, die traditionelle Küche zu probieren und Herden von Tausenden Rentieren zu sehen.

Tierwelt

Das Rentier gehört zu den seltenen Huftieren, die das Aussterben im Spätpleistozän zusammen mit Moschusochsen und Bisons überlebt haben. Hier haben wir die Möglichkeit, zwei dieser drei einzigartigen Tierarten in freier Wildbahn zu beobachten — das Rentier und den Moschusochsen. 

Nach Abschluss der Tour

In Salechard besuchen wir für einen halben Tag einen Ethno-Park, um in die Kultur der Rentierzucht einzutauchen. Der Polarural ist rau in Natur und Klima — eine echte Herausforderung, die wir gemeinsam annehmen!

Tagesprogramm

Höhenmeter nach Tagen
3250 m 3100 m
Tag 1, Treffpunkt in Workuta: Aufstieg 0 m, Abstieg 0 m 1 Tag 2, Zum Fuße des Polaren Urals: Aufstieg 150 m, Abstieg 50 m, 12 km 2 Tag 3, Canyon-Fluss: Aufstieg 350 m, Abstieg 50 m, 13 km 3 Tag 4, Zwei Pässe: Aufstieg 350 m, Abstieg 550 m, 13 km 4 Tag 5, Felsentor: Aufstieg 400 m, Abstieg 400 m, 9 km 5 Tag 6, Pass: Aufstieg 350 m, Abstieg 400 m, 14 km 6 Tag 7, Schlucht: Aufstieg 400 m, Abstieg 250 m, 14 km 7 Tag 8, Ruhetag: Aufstieg 700 m, Abstieg 700 m, 7 km 8 Tag 9, Bergsee: Aufstieg 50 m, Abstieg 150 m, 14 km 9 Tag 10, Tundra: Aufstieg 450 m, Abstieg 350 m, 19 km 10 Tag 11, Rentierzüchter: Aufstieg 50 m, Abstieg 200 m, 8 km 11 Tag 12, Rückkehr in die Zivilisation: Aufstieg 0 m, Abstieg 0 m 12 Tag 13, Ende des Programms: Aufstieg 0 m, Abstieg 0 m 13
Die Höhe wird relativ zum Startpunkt dargestellt und anhand der Auf- und Abstiege aus dem Tourenprogramm berechnet.
1 Tag, 17 August
Treffpunkt in Workuta
2 Tag, 18 August
Zum Fuße des Polaren Urals

Wir frühstücken und beginnen den Weg zur Bergwand durch die endlosen Weiten der Tundra.

12 km
150 m
50 m
3 Std.
3 Tag, 19 August
Canyon-Fluss

Wilde pfadlose Tundra; unsere Route führt direkt zur Quelle des Flusses.

13 km
350 m
50 m
4 Tag, 20 August
Zwei Pässe

Aufstieg auf 850 Meter zu entlegenen und kaum besuchten Bergpässen.

13 km
350 m
550 m
5 Tag, 21 August
Felsentor

Ruhetag. Tagesausflug ohne schweres Gepäck.

9 km
400 m
400 m
6 Tag, 22 August
Pass

Von einem Flusstal ins nächste

14 km
350 m
400 m
7 Tag, 23 August
Schlucht
14 km
400 m
250 m
8 Tag, 24 August
Ruhetag

Tagesausflug ohne schweres Gepäck

7 km
700 m
700 m
9 Tag, 25 August
Bergsee
14 km
50 m
150 m
10 Tag, 26 August
Tundra
19 km
450 m
350 m
11 Tag, 27 August
Rentierzüchter
8 km
50 m
200 m
12 Tag, 28 August
Rückkehr in die Zivilisation

11 Stunden Fahrt bis zur Stadt Salechard.

12 Std.
13 Tag, 29 August
Ende des Programms

Um 16:30 Uhr Ankunft am Flughafen Salechard.

Wenn es Ihr Urlaub erlaubt, empfehlen wir, noch 1–2 Tage in Salechard zu bleiben – hier gibt es viel zu entdecken.

Sicherheit hat oberste Priorität

Zwei Guides
Auf Tour gilt: ein Guide für sechs Personen, zwei Guides für 12 Personen
Erkundete Route
Ich bin auf die Polarregionen spezialisiert. Seien Sie gewiss: Die Routen sind stets im Vorfeld erkundet und bis ins kleinste Detail durchdacht.
Immer erreichbar
Die Gruppe ist beim Katastrophenschutzdienst (EMERCOM) registriert. Ich habe stets ein Backup-GPS, Funkgeräte und einen Iridium-Satelliten-Kommunikator dabei. Ein Koordinator in der Stadt verfolgt täglich unsere Route und informiert zweimal täglich über den Wetterbericht.
Erste Hilfe
Alle Guides haben Kurse für grundlegende und erweiterte Erste Hilfe in der Wildnis und entlegenen Gebieten beim Roten Kreuz absolviert
Professionelle Ausrüstung
Ich verwende ausschließlich für den hohen Norden geeignete Ausrüstung, die Sturmböen und Starkregen standhält und Ihnen Komfort, Wärme sowie maximale Sicherheit garantiert
Versicherung
Für jeden Teilnehmer wird eine Versicherung abgeschlossen
Vorbereitung
Ich spreche mich persönlich mit jedem Teilnehmer ab und gehe jedes Detail der Ausrüstung durch, um ein einheitlich hohes Maß an Sicherheit und Komfort für die Gruppe zu gewährleisten

Ausrüstung

Sie erhalten eine Checkliste, eine ausführliche Empfehlungsliste für die Ausrüstung und deren Auswahl sowie Rabatte in Outdoor-Geschäften
Снаряжение
Trekkingrucksack, 75 l
a:2:{s:4:"TYPE";s:4:"HTML";s:4:"TEXT";s:338:"Das Volumen des Rucksacks hängt von Ihrer Erfahrung und der Kompaktheit Ihrer Ausrüstung ab. Im Durchschnitt sind 75 l für Männer und Frauen optimal. Der Rucksack muss genau zur Rückenlänge passen. Empfehlungen: Osprey Aether Pro 70, Tatonka Yukon LT 60+10, Sierra Designs Flex Capacitor 60–80, Karrimor Jaguar SA2 Flex Pro 75+15.";}
Regenhülle für den Rucksack
a:2:{s:4:"TYPE";s:4:"HTML";s:4:"TEXT";s:149:"Die Regenhülle muss den voll beladenen Rucksack vollständig abdecken und gegen Wind gesichert sein. Wir empfehlen eine silikonisierte Beschichtung.";}
Windstabiles Zelt für die Tundra
a:2:{s:4:"TYPE";s:4:"HTML";s:4:"TEXT";s:325:"Ich stelle Ihnen gerne kostenlos mein Zelt zur Verfügung oder prüfe Ihr eigenes Modell. In der Tundra erreichen die Winde bis zu 25 m/s, daher sind nur extrem windstabile Modelle geeignet. Zum Beispiel: Naturehike Cloud Peak 2, 3FulGear Taiji 1, Hilleberg Enan, Hilleberg Anjan 2, Fjällräven Abisko 2, Helsport Lofoten 2.";}
Schlafsack (T.lim 0 bis –5 °C für Herren, –3 bis –9 °C für Damen)
a:2:{s:4:"TYPE";s:4:"HTML";s:4:"TEXT";s:337:"Ein passender Schlafsack entsprechend Ihrer Körpergröße, vorzugsweise mit Daunenfüllung (z. B. Sivera «Iriy» oder Splav «Graviton Comfort»). Er muss zwingend in einem wasserdichten Packsack (ca. 12 l) verpackt werden. Temperaturbereich: 0…–5 °C (T.lim) für Herren und –3…–9 °C (T.lim) für Damen.";}
Isomatte (R-Wert ab 2)
a:2:{s:4:"TYPE";s:4:"HTML";s:4:"TEXT";s:131:"Bevorzugt wird eine aufblasbare Isomatte ab 7 cm Dicke und mit einer Isolierung ab R-Wert 2. Der Tundraboden ist stets uneben.";}
Zusätzliche Schaumstoffmatte
a:2:{s:4:"TYPE";s:4:"HTML";s:4:"TEXT";s:172:"Eine dünne Schaumstoffmatte (Evazote/Karrimat) wird zusätzlich unter der aufblasbaren Matte verwendet, z. B. Isolon Fitness Flex (5 mm dick, Gewicht ca. 120 g).";}
Trekkingstöcke
a:2:{s:4:"TYPE";s:4:"HTML";s:4:"TEXT";s:112:"Bevorzugt werden Trekkingstöcke mit Klemmverschluss (FlickLock/Clip). Am besten mit Sommertellern ausgestattet.";}
Leichter Faltstuhl für das Gruppenzelt
a:2:{s:4:"TYPE";s:4:"HTML";s:4:"TEXT";s:185:"Für gesellige Abende im Gruppenzelt ist ein Stuhl obligatorisch. Zum Beispiel ein einfacher Falthocker Folding Stool (350 g), Splav Shell Light (675 g) oder Helinox Chair Zero (510 g).";}
Tasse, Löffel, Schüssel
a:2:{s:4:"TYPE";s:4:"HTML";s:4:"TEXT";s:195:"Optimales Volumen: Tasse 450–600 ml, Schüssel 750 ml. Aus Titan gefertigt wiegt das Set unter 200 g. Alternativ eignet sich auch leichtes und formschönes Geschirr aus Kokosnussholz.";}
Trinkflasche, 0,5–1 l
a:2:{s:4:"TYPE";s:4:"HTML";s:4:"TEXT";s:188:"Passend zur Seitentasche des Rucksacks und nach Ihren Vorlieben: Entweder eine flexible Softbottle (am besten von HydraPak: Stow, Flux, Seeker) oder eine feste Weithalsflasche wie Nalgene.";}
Packsäcke (Drybags) für Schlafsack, Kleidung und Elektronik
a:2:{s:4:"TYPE";s:4:"HTML";s:4:"TEXT";s:118:"Wasserdichte Packsäcke: für den Schlafsack — 12 l, für Elektronik — 7 l, für Kleidung — 12 l.";}
Stirnlampe
a:2:{s:4:"TYPE";s:4:"HTML";s:4:"TEXT";s:146:"Praktisch ist eine Stirnlampe mit USB-Akku; für den Standardgebrauch reichen 400 Lumen völlig aus. Wir empfehlen Modelle von Fenix und Nitecore.";}
Moskitokopfnetz
a:2:{s:4:"TYPE";s:4:"HTML";s:4:"TEXT";s:126:"Am besten eignet sich ein schwarzes Netz für optimale Sicht, z. B. Sea To Summit Ultra-Fine Mesh Headnet (Gewicht 23 g).";}
Одежда
Langarmshirt (Longsleeve)
a:2:{s:4:"TYPE";s:4:"HTML";s:4:"TEXT";s:249:"1–2 Stück. Am besten aus dünner Funktionsfaser, Merinowolle ist ebenfalls möglich. Die Basisschicht für warmes Wetter. Lange Ärmel schützen vor Mückenstichen, Sonne, regulieren das Körperklima bei Wind und schützen die Haut vor Buschwerk.";}
Dünne lange Funktionsunterhose
a:2:{s:4:"TYPE";s:4:"HTML";s:4:"TEXT";s:369:"1 Stück. Sehr dünne Synthetik-Funktionsunterhose. Sie leitet Schweiß hervorragend ab, ohne zu stark zu wärmen. Hauptsächlich gedacht zur Kombination mit Hardshellhosen bei Bewegung, um Überhitzung zu vermeiden. Kann auch als Zwischenschicht unter einer Softshellhose oder nachts im Schlafsack getragen werden. Empfehlungen: Sivera Geta/Godobl, Splav Fresh/Motion.";}
Mittlere isolierende Thermounterwäsche
a:2:{s:4:"TYPE";s:4:"HTML";s:4:"TEXT";s:226:"Ein Funktions-Fleece/Pulli (wärmende Zwischenschicht) lässt sich ideal kombinieren — bei Bewegung, im Camp oder zum Schlafen. Materialstärke: 130–180 g/m². Empfehlungen: Splav Gulf Stream (Pullover), Sivera Vuima.";}
Softshell-Jacke und -Hose
a:2:{s:4:"TYPE";s:4:"HTML";s:4:"TEXT";s:338:"Ihre Kernbekleidung für den Marsch. Wählen Sie am besten leichtes Softshell mit 100–160 g/m². Hose und Jacke bieten hohe Atmungsaktivität, Schutz vor Überhitzung und Windschutz bis 5–15 m/s. Empfehlungen: Sivera Gran, Murash; Splav Action Flex, Vector. Durchschnittliches Gewicht (Größe M): Jacke 250–350 g; Hose 170–250 g.";}
Hardshell-Jacke und -Hose (Regenbekleidung)
a:2:{s:4:"TYPE";s:4:"HTML";s:4:"TEXT";s:635:"Grundlegender Wetterschutz gegen Dauerregen und Sturm. Geeignet sind 2,5-lagige oder langlebigere 3-lagige (3L) Membranen mit mindestens 15.000 mm / 15.000 g/m² oder höher. Unter arktischen Bedingungen bewährt sich Gore-Tex am besten, aber auch andere Qualitätsmembrane mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis sind denkbar. Materialstärke: 30–70 Denier. Gewicht (Größe M): Jacke 300–500 g; Hose 250–400 g. Wichtig für die Regenhose: Durchgehende Seitenreißverschlüsse zum schnellen Überziehen. Empfehlungen: Mountain Equipment Zeno, SMGear, Splav Balance sowie Marken wie Norrøna, Haglöfs, Bergans, Klättermusen.";}
Isolationsjacke und -hose aus Kunstfaser
a:2:{s:4:"TYPE";s:4:"HTML";s:4:"TEXT";s:772:"Die primäre Wärmeschicht für das Camp und Pausen während des Tages. Eine Daunenfüllung ist möglich, doch unter arktischen Bedingungen und in kalten Regionen Russlands hat sich Kunstfaser aus der Kategorie „Active Insulation“ mit einer Dichte von 60–80 g/m² am besten bewährt. Als Richtwert: Jackengewicht in Größe M ca. 350–400 g, Hose ca. 200–300 g. Empfohlen: Arc'teryx Proton oder Atom, Sivera „Faris“ oder „Leden“, Norrona Femund Thermo60, Black Diamond First Light Stretch Hoody 2.0, Mountain Equipment Kinesis, Patagonia Nano-Air Hoody u. a. Isolierte Überhosen mit durchgehendem Reißverschluss (zum schnellen Anziehen) sollten bis knapp unter das Knie reichen und eine 60 g/m² Füllung haben. Empfohlen: Splav Quark oder Sivera Leden.";}
Trekkingsocken
a:2:{s:4:"TYPE";s:4:"HTML";s:4:"TEXT";s:197:"3 Paar. 2- oder 3-Jahreszeiten-Socken. Synthetische Socken transportieren Schweiß ab, sitzen eng anliegend am Fuß und beugen Blasen vor. Empfohlen werden Modelle von Lorpen, Decathlon oder Splav.";}
Membransocken und Liner-Socken
a:2:{s:4:"TYPE";s:4:"HTML";s:4:"TEXT";s:501:"2 Paar. Membransocken sind die perfekte Lösung, um die Füße im Norden vor Nässe und Kälte zu schützen. In Kombination mit Trekkingstiefeln aus Vollleder/Nubukleder halten sie Ihre Füße trocken. Empfohlen: DexShell Running Lite und Ultra Thin Crew (fallen meist etwas kleiner aus). Sie funktionieren optimal mit dünnen synthetischen Liner-Socken, die bei Bedarf unter den Membransocken getragen werden, zusätzlich wärmen und vor Blasenbildung schützen. Empfohlen: Lorpen Liner, Splav Liner.";}
Mütze und Handschuhe
a:2:{s:4:"TYPE";s:4:"HTML";s:4:"TEXT";s:101:"Wärmeschicht im Camp und in Bewegung. Wählen Sie dünnes, leichtes Fleece oder Polartec Power Grid.";}
Kopfbedeckung
a:2:{s:4:"TYPE";s:4:"HTML";s:4:"TEXT";s:357:"Schutz vor Sonnenbrand, Mücken und Wind. Die Wahl hängt von Ihren persönlichen Vorlieben ab, meine Empfehlung ist jedoch eine Kappe mit breiter Krempe oder Nackenschutz. Sie bietet maximalen Schutz und Komfort. Empfohlen: Outdoor Research Sun Runner Cap, AONIJIE E4089 und ähnliche Modelle wie Aonijie E4610, Kailas Neck Flap, Buff Pack Sahara Cap Acai.";}
Buff
a:2:{s:4:"TYPE";s:4:"HTML";s:4:"TEXT";s:238:"Das beliebteste Accessoire jedes Outdoor-Sportlers. Schützt den Hals und bei Bedarf auch Nacken und Ohren vor Wind. Wird sowohl beim Gehen als auch im Camp und beim Schlafen genutzt. Material: dünn, sommerlich, wie Coolmax oder CoolNet.";}
Обувь
Trekkingstiefel
a:2:{s:4:"TYPE";s:4:"HTML";s:4:"TEXT";s:363:"Für das Tundraterrain sind Vollleder-Trekkingstiefel mit mittlerer Steifigkeit ideal, z. B. Meindl Kansas, Paradiso oder Hanwag Tatra II. Die Schuhe sollten ca. 1,5 Nummern größer gekauft werden. Wir empfehlen, sie direkt mit hochwertigen Einlegesohlen (z. B. Sidas Outdoor) anzuprobieren: Das entlastet die Füße spürbar und beugt Blasen vor.";}
Zweitschuhe für Furten, Camp und Unterkunft
a:2:{s:4:"TYPE";s:4:"HTML";s:4:"TEXT";s:158:"Wegen des tiefen Mooses empfehlen wir geschlossene Clogs («Crocs») oder kurze EVA-Schuhe aus Supermärkten (Auchan, Leroy Merlin, Okay). Gewicht: bis 350 g.";}
Ultraleichte wasserdichte Gamaschen / Choverse
a:2:{s:4:"TYPE";s:4:"HTML";s:4:"TEXT";s:98:"Höhe 90 cm. Passend nach Schuhgröße wählbar (36–45 und 45–50). Gewicht ca. 1 kg.";}
Общее
Persönliche Reiseapotheke
a:2:{s:4:"TYPE";s:4:"HTML";s:4:"TEXT";s:183:"Individuell abgestimmte Medikamente, Heftpflaster-Rolle, elastische Binde/Kniebandage. Detaillierte Liste: Erste-Hilfe-Set für die Tour.";}
Dokumente
a:2:{s:4:"TYPE";s:4:"HTML";s:4:"TEXT";s:63:"Reisepass, Auslandskrankenversicherung in wasserdichter Hülle.";}
Hygieneartikel
a:2:{s:4:"TYPE";s:4:"HTML";s:4:"TEXT";s:40:"Zahnbürste, Zahnpasta, Toilettenpapier.";}

Guides

Pavel Rudenko
Pavel Rudenko
Projektgründer und Polarguide, Botschafter des Kola-Nordens, Solo-Reisender, Experte für Outdoor-Ausrüstung.
Zertifizierter Guide, Träger des Alpinisten-Abzeichens. Hat Erste-Hilfe-Kurse für autonome Bedingungen, Lawinensicherheits- und Überlebenskurse absolviert.
Ehemaliger Dozent an der Outdoorschule „Sport-Marafon“.
Anna Migalina
Anna Migalina
Polarguide, Brand Managerin des Outdoor-Unternehmens „Splav“, Autorin des Telegram-Kanals über Wandertouren — WildWoman.

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Fragen und Antworten

Schaffe ich die körperliche Belastung während der Tour?
Das hängt weitgehend von Ihrer Erfahrung, Ihrer körperlichen Fitness und Ihrer mentalen Verfassung ab. Studieren Sie das Programm aufmerksam – jede Tour hat nicht nur ihren eigenen Schwierigkeitsgrad, sondern es sind auch die Tagesdistanzen und Höhenmeter angegeben. Es ist wichtig, eine Tour zu wählen, die von der Belastung her optimal zu Ihnen passt. Dabei sollten das Rucksackgewicht, die Notwendigkeit der Akklimatisierung, das Klima und die Dauer des aktiven Teils der Reise berücksichtigt werden. Genau deshalb prüfen wir jede Anfrage so sorgfältig – wir stimmen uns mit dem Guide ab und wählen die passende Route für Sie aus.
Wie viel wiegt der Rucksack?
Das hängt von der Route ab, liegt aber im Durchschnitt bei 15 bis 21 Kilogramm. Bei Frauen sind die Rucksäcke in der Regel leichter als bei Männern. Das Gewicht setzt sich aus Ihren persönlichen Sachen und der von uns bereitgestellten Ausrüstung zusammen: Zelt, Schlafsack, Isomatte und ein Teil der Gruppenverpflegung. Unsere Ausrüstung wiegt normalerweise nicht mehr als 10–15 Kilogramm. Haben Sie keine Angst vor dem Gewicht – ein passend eingestellter Rucksack verteilt die Last so optimal, dass er sich deutlich leichter trägt, als man denkt. Wenn Träger oder Packtiere auf der Tour helfen, ist Ihr Rucksack spürbar leichter! Bei maximaler Entlastung tragen Sie lediglich einen leichten Tagesrucksack von etwa 5 Kilogramm mit den für den Tag benötigten Dingen und Snacks.
Wie steht es um die Hygiene während der Tour?
Auf den meisten Routen waschen wir uns fast jeden Tag in Bächen und Seen. Die Wassertemperatur der Gebirgsflüsse und -seen kann mit etwa 3–5 Grad recht frisch sein, aber bei gutem Wetter kann man sogar baden! Wenn Sie sich sicherer fühlen möchten, besonders auf längeren Touren, empfiehlt sich vorheriges Abhärten im Alltag. Für die Körperpflege empfehlen wir umweltfreundliche Produkte, um die Natur nicht zu belasten. Für den Toilettengang führen die Guides Outdoorschaufeln mit – wir zeigen und erklären alles genau vor Ort! Toilettenpapier und Hygieneartikel werden nicht vergraben, sondern in individuellen Ziploc-Müllbeuteln wieder mitgenommen. Wir empfehlen feuchtes Toilettenpapier – sparsamer im Verbrauch und hygienischer. Wenn möglich, organisieren wir am Ende der Tour eine traditionelle Banja oder bauen an einem Ruhetag direkt auf der Route eine eigene mobile Camping-Banja auf.
Wie steht es um das Trinkwasser?
Auf jeder Route planen wir im Voraus, wo wir Wasser nachfüllen. Meistens handelt es sich um Quellen und klare Bäche, gelegentlich nutzen wir Filter oder kochen das Wasser ab. Die Guides sagen Ihnen stets, aus welchen Quellen unbedenklich getrunken werden kann und welche man besser meidet (etwa wenn sich flussaufwärts Weidetiere aufhalten könnten). Es ist wichtig, regelmäßig zu trinken, ohne auf starken Durst zu warten. Wenn Sie Wasser nachfüllen müssen oder eine Pause brauchen, sagen Sie einfach Bescheid – wir finden immer einen passenden Moment für einen Halt.
Gibt es auf der Route wilde Tiere? Muss man Mittel zur Selbstverteidigung mitbringen?
Auf einigen Touren ist die Wahrscheinlichkeit einer Begegnung mit einem Bären oder anderen Wildtieren durchaus gegeben, Angst davor muss man jedoch nicht haben. Jeder Guide führt entsprechende Schutzmittel mit – Signalfackeln oder Signalpistolen, ein eigener Kauf ist nicht erforderlich. Das Wichtigste ist, den Anweisungen der Guides aufmerksam zu folgen. Der Bär ist trotz seiner imposanten Erscheinung ein sehr scheues Tier, das den Kontakt mit Menschen meidet.
Wie ist die Verpflegung während der Tour organisiert?
Die Guides besorgen die erforderlichen Lebensmittel im Voraus und erstellen den Verpflegungsplan unter Berücksichtigung der Teilnehmerzahl und eventueller Einschränkungen. Morgens und abends gibt es vollwertige warme Mahlzeiten, tagsüber während der Wanderung herzhafte Snacks mit heißem Tee. Die Basis unserer Expeditionsküche bilden Getreide, Pasta und Hülsenfrüchte. Wir ergänzen die Gerichte mit Fleisch, Käse und Gemüse, meist in getrockneter Form. Dadurch wiegen die Vorräte weniger und bleiben länger haltbar. Zudem gibt es vorbereitete Snacks: Nüsse, Trockenfrüchte und nahrhafte Riegel. Und etwas Süßes zum Abendtee vor dem Schlafengehen! Wenn Sie Allergien oder Unverträglichkeiten haben oder eine bestimmte Ernährungsweise einhalten, passen wir das Menü problemlos an – bitte geben Sie uns nur rechtzeitig Bescheid. Wir fragen dies im Fragebogen nach Eingang der Anzahlung ab.
Wie ist das Camp-Leben organisiert? Muss man im Camp mithelfen?
Unsere Guides kümmern sich um alles – kochen, machen Feuer und bauen das Camp auf. Sie müssen lediglich Ihr eigenes Zelt aufstellen – am ersten Rastplatz zeigen wir Ihnen genau, wie das geht, damit Sie es fortan eigenständig bewältigen. Die Weck-, Frühstücks- und Aufbruchzeiten bespricht der Guide meist am Vorabend. Unterwegs legen wir kurze Rasten ein und machen eine Mittagspause. Am nächsten Lagerplatz angekommen, schlagen Sie Ihr Zelt auf, während die Guides das Abendessen zubereiten. Abends tauschen wir bei einer Tasse heißem Tee Eindrücke aus und gehen schlafen. Wenn auf der Route ein Ruhetag vorgesehen ist, kann man später aufstehen – Sie können sich im Lager erholen oder an einer Tagestour mit der Gruppe teilnehmen. Wenn Sie mithelfen möchten – beispielsweise Feuerholz sammeln oder Wasser holen – freuen sich die Guides immer über Unterstützung. Sagen Sie einfach Bescheid, wenn Sie etwas Neues lernen oder sich im Camp einbringen möchten!

Weitere Touren

Pavels Runner Laufen Sie über die Halbinsel Kola, sammeln Sie Beeren und weichen Sie Ästen aus. Die Jahreszeiten wechseln – und mit ihnen Kleidung und Regeln. Lädt 1174 KB Das Spiel konnte nicht geladen werden. Bitte überprüfen Sie Ihre Verbindung und versuchen Sie es erneut.
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